Passives Einkommen mit Immobilien aufbauen: So geht’s!

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Wie wird eine Immobilie zur erfolgreichen Geldanlage?

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Eine Wohnung zum Kaufpreis von 100.000 Euro wird zu 100 % finanziert. Sprich, die komplette Kaufsumme wird von der Bank geliehen. Eigenkapital in Höhe von 10.000 Euro wird für die Kaufnebenkosten (Makler, Notar) investiert. Die Mieteinnahmen betragen pro Jahr 6.000 Euro. Laufenden Kosten (Rücklagen, Instandhaltung usw.) sowie die Zinsen werden mit jeweils 2.000 Euro berücksichtigt. Die Tilgung, ebenfalls in Höhe von 2.000 Euro, stellt die Aufwendung gegenüber der Bank und damit einen Vermögensaufbau dar. Folglich ergibt sich eine Mietrendite von 6 %. Ziel des Wohnungskaufs ist, dass sich die Immobilie „selbst abzahlt“. Das bedeutet: Die Mieteinnahmen reichen aus, um alle Belastungen und den Kredit zu decken. Im Idealfall bleibt sogar schon etwas passives Einkommen übrig.

Die Kalkulation einer Immobilie auf Jahresbasis:

Ein Blick in die Zukunft: 30 Jahre später.

30 Jahre später: die Wohnung ist getilgt, der Effekt des selbständigen Abzahlens der Immobilie ist geglückt. Damit entfällt die Rate an die Bank. Laufende Kosten bleiben bestehen, ein passives Einkommen von 4.000 Euro – ohne Berücksichtigung der Inflation – ist von nun an als reiner Gewinn zu betrachten. Demnach hat Szenario 1 in der Theorie wunderbar funktioniert. Doch wie sieht es in der Praxis aus?

„Unsere erste Immobilie haben wir mit 7.000 Euro Eigenkapital gekauft.“

Eine 1-Zimmer-Dachgeschoss-Wohnung bei Stuttgart für 58.000 Euro, 100 % Finanzierung und 7.000 Euro Eigenkapital. Das war der erste Immobilien-Deal von Marco & Stefan. Mit Zinsen in Höhe von 2,5 % einer Tilgungsrate von 3,5 % und einer Laufzeit von 27 Jahren, brachte die Wohnung ab dem ersten Monat 400 Euro Kaltmiete ein. Das entspricht einer Mietrendite von 8,3 %. Damit blieb, abzüglich aller bestehenden Aufwendungen, bereits im ersten Jahr 40 Euro monatlich über und die Wohnung bezahlt sich von selbst ab.

Ab dem 28. Jahr bedeutet das: kein Darlehen mehr bei der Bank. Die Wohnung gehört nun voll und ganz uns. Mit einem monatlichen passiven Einkommen von 300 Euro, sagen wir: „Ein wirklich lohnendes Investment!“

Erfolgreich Vermögen aufbauen: So gelingt der Start.

Immobilien für die Ewigkeit, darauf kommt es an! Statt zu verkaufen, sollen sie langfristig ein passives Einkommen für die Zukunft schaffen. Damit das gelingt, müssen von Beginn an die richtigen Weichen gestellt sein. Diese bestehen aus folgenden 3 Schritten:


1. Chancen und Risiken

Die Basis eines jeden Immobilienkaufs: Chancen und Risiken verstehen lernen. Was macht eine Wohnung zur idealen Geldeinlage? Welche Risiken beinhaltet der Kauf? Fragen, die in jedem Fall vor dem Kauf abzuklären sind.


2. Der Standort

Auf den Standort der Immobilie kommt es an. Daher ist es ratsam, vorab ausführliche Informationen über die Lage der Wohnung einzuholen. Darüber hinaus sollte der Fokus auf einem Standort liegen, da andernfalls der Überblick über die Angebote verloren geht.


3. Finanzen vorbereiten

Eine gute Vorbereitung ist alles. Bestenfalls schon vorab mit einem Finanzierungsvermittler sprechen und die eigene Bonität sicherstellen. So kann der Kaufprozess beschleunigt werden.

Wer diese 3 Schritte berücksichtigt, sorgt für die richtige Grundlage eines erfolgreichen Vermögensaufbaus. Doch das ist noch lange nicht alles. Der erste Immobilienkauf ist für viele eine große Hürde. Wo anfangen, wo suchen, wie finanzieren? Weiter geht es bei uns mit der konkreten Umsetzung, sprich, wie ist eine lukrative Wohnung zu finden und wie muss diese bewertet werden? Für alle Geldanleger: Dranbleiben, es lohnt sich!

Du möchtest eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen? Mit unserem kostenfreien Kalkulationstool findest du in wenigen Schritten heraus, ob sich der Kauf wirklich lohnt!


Dieser Blogartikel basiert auf folgendem Video, das am 18.07.2018 veröffentlicht wurde: 

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5. Februar, 2020
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