Wohnen zeigt sich widerstandsfähig – Immobilienklima November 2020

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Das Index der Deutschen Hypo zeigt: Nach einem starken Abfall des Klimas für Wohnimmobilien zu Anfang des Jahres ist es nun schon fast wieder auf dem Stand des Vorjahres.


Das ist passiert: Nach einem Einbruch des Wohnklimas zu Anfang des Jahres ist die Stimmung gegenüber Wohnimmobilien schon fast wieder auf dem Stand des Vorjahres. Nur das Logistikklima ist noch besser als das des Wohnens. Das Immobilienklima 2020 wird aus einer Befragung von 1.200 Entscheidern aus der Immobilienbranche ermittelt und gibt das Marktsentiment nach Assetklasse (Logistik, Büro, Wohnen, Hotel und Handel) wider.

 

Darum ist es wichtig: Die Stimmung des Marktes gegenüber einer Assetklasse kann wegweisend für die weitere Entwicklung ebenjener sein. Ist das Klima gut rechnet die Mehrheit mit steigenden Miet- und Kaufpreisen sowie Verkaufsmultiplikatoren. Außerdem ist es leichter, eine Finanzierung zu bekommen, wenn das Marktsentiment für euer Investment positiv ist.

 

Unsere Einschätzung: Durch die Coronapandemie verbringen die Menschen mehr Zeit zu Hause und wollen deshalb eine höhere Aufenthaltsqualität und mehr Platz. Zudem bestärkt die Aussicht von steigenden Miet- und Kaufpreisen in der Zukunft die Menschen, lieber früh als spät sich nach einer neuen Unterkunft umzuschauen. All das hat zu einer schnellen Erholung des Klimas für Wohnimmobilien beigetragen. Für alle, die in Wohnraum investiert sind, sind das gute Nachrichten.


Erklärung zum Immobilienklima: Der Index wird aus den Ergebnissen der Befragung von 1.200 Entscheidern der Immobilienbranche gebildet. Diese werden nach ihrer Stimmung bezüglich unterschiedlicher Immobilienklassen gefragt. Obwohl die Stimmung etwas sehr subjektives ist kann der Index ein guter Indikator für die zukünftige Wertentwicklung der Assetklassen sein.

 

Quelle: Bulwiengesa, Deutsche Hypo 



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