Das Modell Werkswohnung ist wegen der anhaltenden Wohnraumknappheit in Ballungsgebieten in aller Munde. Denn immer öfter fällt es Firmen schwer, Talent in teure Städte zu holen. Wie du als Investor von diesem Trend profitierst erfährst du hier.
Das ist passiert
Die Münchner CSU hat den Vorschlag gemacht, in der Isarmetropole einen Fonds einzurichten, den Firmen finanzieren und mit dem Wohnbauprojekte realisiert werden sollen.
Auch Tech-Firmen wie Google und Amazon gingen jüngst einen ähnlichen Schritt.
Sie wollen günstigen Wohnraum in den Regionen schaffen, in denen sie ursächlich für den Preisanstieg im Immobilienmarkt sind (Silicon Valley, Seattle)
Dass Unternehmen ihren Mitarbeitern Wohnraum stellen ist nicht neu.
In den 70er Jahren waren in Deutschland rund 450.000 Wohnungen in Firmenhand. Dieser Bestand wurde aber sukzessive verkauft.
Darum ist es wichtig
Im “War For Talent” wird es für Arbeitgeber immer wichtiger, ein gutes Gesamtpaket für die Angestellten zu bieten.
Die Erschwinglichkeit des Wohnens in Verbindung mit der Lebensqualität können entscheidende Faktoren für die Attraktivität eines Jobs sein.
Unsere Einschätzung
Für Immobilieninvestoren ergibt sich aus dieser Entwicklung die Chance, einfache, gut zahlende Mieter zu bekommen.
Wenn ihr Vakanzen in eurem Bestand habt, dann fragt mal schnell wachsende, mittelständische Unternehmen in der Nähe eurer Einheiten, ob sie derzeit für Mitarbeiter nach Wohnungen suchen.
Diese Arbeitgeber müssen für das Personal, dass sie suchen attraktiv sein und sind euch über jede Wohnung, die ihr denen bieten könnt, wahrscheinlich dankbar.
Habt ihr schon mal Erfahrungen mit der Vermietung an Unternehmen gemacht? Lasst uns eure Meinung unter dem Beitrag da!
Quelle: Mehr Werkswohnungen für Unternehmen in München

