UPDATE zum BauGB-Entwurf: Immobilienfirmen kritisieren Umwandlungsbremse

UPDATE zum BauGB-Entwurf: Immobilienfirmen kritisieren Umwandlungsbremse

Mit der Reform des Baugesetzbuches (BauGB) könnte schon 2020 die Umwandlungsbremse in Kraft treten. Diese wird von Berliner Immobilienfirmen heftig kritisiert, da auf diese Weise breite Schichten der Bevölkerung davon abgehalten werden, Wohneigentum zu bilden. 


  • Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln warnt vor der Umwandlungsbremse, die eine Altersvorsorge der Bürger gefährden könnte. Des Weiteren durchkreuzt sie von der Bundesregierung eigentumsbildende Maßnahmen wie das Baukindergeld.
  • Die Wohnungswirtschaft wiederum sieht eine verstärkte Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen kritisch, da so bezahlbare Mietwohnungen für breite Schichten der Bevölkerung entzogen werden.
  • Künftig sollen die Länder befristete Gebiete bestimmen dürfen, in denen die Umwandlung nur noch mit Genehmigung der zuständigen Behörde möglich ist. 
  • Mit Inkrafttreten des Gesetzes würden dem Markt künftig vor allem teure Neubauwohnungen zur Verfügung stehen, die sich nur wenige Käufer leisten können. Sinnvoller wäre, das Vorkaufsrecht von Mietern zu stärken und öffentliche Darlehen, als Eigenkapitalersatz, bereitzustellen.
  • Die Wohnungswirtschaft aber sieht Neubauten als Chance, um in beliebten Metropolregionen die Spannung aus den Wohnungsmärkten zu nehmen.




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