UPDATE: Umwandlungsverbot wurde beschlossen

UPDATE: Umwandlungsverbot wurde beschlossen

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Umwandlungsverbot für Miet- in Eigentumswohnungen beschlossen. Die SPD freut sich über ihren Erfolg, Vermieter und Immobilienverbände hingegen protestieren. 


  • In Regionen mit einem angespannten Wohnungsmarkt benötigen Eigentümer eines Mehrfamilienhauses mit Mietwohnungen künftig die Zustimmung der örtlichen Behörde, um dieses in Eigentumswohnungen aufteilen zu können.
  • Justizministerin Christine Lambrecht sieht diesen Beschluss als gute Nachricht für Mieter. Des Weiteren sei nun eine stärkere Kontrolle von Umwandlungen möglich und die zunehmende Verdrängung von Mietern könne gestoppt werden.
  • Das Umwandlungsverbot soll neu als §250 ins Baugesetzbuch (BauGB) eingefügt werden und liegt jetzt dem Bundestag vor. Stimmt dieser zu, gilt das Gesetz für die nächsten fünf Jahre.
  • Immobilienverbände wie der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) aber auch zahlreiche Vermieter sind sich einig: Mit dem Beschluss wird es mehr Bürokratie und weniger Eigentumsrechte geben. 


Sebastian Gleißner (Immobilieninvestor & immocation Coach) sagt:

Ein weiterer Tiefpunkt der deutschen Wohnungspolitik. Die Willkür der Zustimmung solcher Aufteilungen obliegt dann dem Wohlwollen der Gemeinden. Anstatt den Fortschritt hin zur Schaffung von Wohneigentum zu fördern, wird eine indirekte Enteignung vollzogen und von der SPD gefeiert. Und wir wissen alle, dass es nicht bei einer Festsetzung auf 5 Jahre bleiben wird."


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