Wohnungsmarkt: Steigende Immobilienpreise bis 2030

Wohnungsmarkt: Steigende Immobilienpreise bis 2030

Eine aktuelle Analyse des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) zeigt: Der Immobilienboom geht weiter. Voraussichtlich werden die Immobilienpreise bis 2030 ansteigen. An der Spitze stehen die bayerischen Landkreise rund um München.


  • Laut HWWI gewinnen Wohnimmobilien in mehr als der Hälfte der deutschen Kreise und Städte bis mindestens 2030 real an Wert. Die Berechnung erfolgte anhand der demografischen Entwicklung sowie wichtigen Wirtschaftsdaten.
  • Am stärksten steigen die Immobilienpreise in bayerischen Landkreisen wie Starnberg, Ebersberg, Landsberg am Lech und Erding. In München selbst soll es pro Jahr einen Anstieg von 1,7 Prozent geben.
  • Mit ähnlich hohen Preissteigerungen pro Jahr ist auch in Großstädten wie Leipzig, Potsdam, Freiburg im Breisgau, Dresden und Heilbronn zu rechnen. Im Osten wiederum geht man von einem Preisstillstand oder gar -rückgang aus.
  • In den großen Metropolregionen wird die Nachfrage nach Wohnraum bestehen bleiben. Düsseldorf weist ein jährliches Preiswachstum von 1,2, Köln von 1,1 und Berlin von rund 1 Prozent vor. 


Daniel Kleinert (Immobilieninvestor & immocation Coach) sagt:

„Ich sehe es ähnlich: Wir haben einen langfristigen Weg vor uns, getrieben von Urbanisierung sowie von niedrigen Zinsen, die absehbar auch nicht steigen werden. Aus diesen Gründen bin ich ebenfalls der Meinung, dass wir bis 2030 steigende Immobilienwerte haben. Wichtig: Dies kann durch kleinere Bewegungen durchaus nach unten gehen. Wir erleben schon seit 10 Jahren einen Immobilienboom, sodass weitere 10 Jahre ohne Rückschlag schwer vorstellbar sind. Nicht jede Stadt wird gewinnen. Natürlich sind Städte wie München, Berlin, Leipzig usw. im Vorteil. Städte, die jetzt schon boomen, werden auch weiterhin wachsen. Deshalb empfehle ich, auch in Regionen zu investieren, die nachhaltig wachsen werden und nicht einfach irgendwo, weil es dort günstig erscheint.”


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