Steigender CO2-Preis ab 2021: Vermieter sollen künftig die Hälfte der Kosten tragen

Steigender CO2-Preis ab 2021: Vermieter sollen künftig die Hälfte der Kosten tragen

Ab kommenden Jahr wird der CO2-Preis sowohl für Benzin und Diesel als auch für Heizöl und Erdgas verteuert. Aus Sicht der SPD-geführten Ministerien sollen in diesem Zuge Vermieter künftig die Hälfte der zusätzlichen Kosten übernehmen.

 

  • Die SPD-geführten Ministerien für Finanzen, Umwelt und Justiz fordern die Umlage der CO2-Kosten auf die Mieter zu begrenzen. Vermieter sollen sich mit der Hälfte an den steigenden Heizkosten beteiligen.
  • Ziel ist es, die Vermieter dazu anzuregen, von fossilen Brenn- und Kraftstoffen auf klimafreundliche Alternativen umzusteigen. Gleichzeitig sehen Mieter einen Anreiz, beim Heizen Energie zu sparen.
  • Die neue Regelung soll ab 1.Januar 2021 in Kraft treten und gilt sowohl für private Wohnungen als auch für Gewerbe. 



Mirko Otto (Immobilieninvestor & immocation Coach) sagt:

„Ein Versuch die Energiepolitik auf die vermeintlich Vermögenden umzulegen. Mit anderen Worten: Die Mehrkosten sollen beim Vermieter bleiben, was keinen Sinn ergibt. Auf der einen Seite werden Sanierungsmaßnahmen versucht zu verhindern, indem die Umlage begrenzt wird. Andererseits werden die Kosten auf den Vermieter abgewälzt, was zu geringeren Neubauten führt. Folglich verschlechtert sich die Wohnungssituation vor allem in den Ballungszentren, wo ohnehin schon eine gewisse “Wohnungsnot” herrscht.”


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