Das beste Risiko-Rendite-Verhältnis weisen kleine Städte im Umfeld der Metropolen auf: Damit gewinnen Mittelstädte gegenüber Ballungsgebieten. So lautet das Ergebnis der bundesweiten Immobilienstudie des Beratungsunternehmens Dr. Lübke & Kelber.
- Die Studie untersuchte 111 deutsche Städte: Zugrunde gelegt wurden Kriterien eines typischen institutionellen Investors: Eine Eigenkapitalquote von 55 Prozent sowie 10 Jahre Zinsbindung von 0,74 Prozent.
- Derzeit gelten Pforzheim, Kaiserslautern und Lüneburg für Investoren in Bestandswohnungen als besonders attraktiv. Bei Neubauimmobilien liegen Landshut, Fürth und Bamberg vorn.
- Trotz Corona-Krise stieg die Nachfrage nach Wohnimmobilien weiter. Dies könnte auf die aktuellen Niedrigzinsen sowie auf den Trend von vermehrten Homeoffice-Beschäftigungsverhältnissen zurückzuführen sein.
- Durch die teilweise hohen Kaufpreise werden die Renditen in den Ballungsgebieten gedrückt. Dadurch sind B-Standorte mit guten Wachstumsperspektiven deutlich attraktiver geworden.
- Als risikoärmste Städte gelten Landshut und Regensburg. München landet an dritter Stelle. Stuttgart und Frankfurt zählen ebenfalls dazu, wohingegen Ostdeutsche Städte im Ranking verhältnismäßig schlecht abschneiden.
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