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Ist ein Aufteiler-Geschäft jetzt noch möglich? Neues BauGB-Urteil soll Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum erschweren

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Ist ein Aufteiler-Geschäft jetzt noch möglich? Neues BauGB-Urteil soll Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum erschweren

Eine weitere Einschränkung der Verwertungsmöglichkeit für Immobilieninvestoren durch Neuregelung des § 22 BauGB.


  • Das Bundesjustizministerium sieht eine Erweiterung des § 22 BauGB zur Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen vor. Dieser Gesetzentwurf soll in den nächsten Wochen Inkrafttreten.
  • Die sogenannte „Umwandlungsbremse“ ist in § 22a BauGB begründet und gilt für alle Gebiete, in denen der Wohnungsmarkt angespannt ist.
  • Hintergrund der Neuregelung: Gerade in Großstädten kaufen Immobilieninvestoren vermehrt Mietshäuser und wandeln diese – nach aufwertender Modernisierung – in Wohnungseigentum um. Mit anschließender Veräußerung an Einzelerwerber, können so höhere Preise erzielt werden.
  • Um Mietern künftig ausreichend Mietwohnungen zur Verfügung zu stellen, bedarf die Wohnungsumwandlung von nun an der Genehmigung der Landesregierung.
  • Folglich wird eine Genehmigung erteilt: Wenn mindestens zwei Drittel der Mieter ihre Wohnung kaufen, die Immobilien vererbt und zugunsten des Erben geschaffen wurde oder die Wohnung zur Eigennutzung von Familienangehörigen veräußert werden soll.
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Daniel Kleinert (Immobilieninvestor und immocation Coach) sagt:

Das neue Gesetz stellt eine weitere Einschränkung der Verwertungsmöglichkeit für den Immobilieninvestor dar. Folglich ist schnelles Handeln gefragt, um – vor Inkrafttreten des Gesetzes – noch möglichst viele Aufteilungen sicherzustellen. 


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