Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch: Neubauten werden zunehmend umweltschonend beheizt

Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch: Neubauten werden zunehmend umweltschonend beheizt

Rund zwei Drittel der 2019 errichteten Neubauten sind ganz oder teilweise für das Heizen mit erneuerbaren Energien ausgelegt, so das Statistische Bundesamt. Besonders Wärmepumpen nehmen an Beliebtheit zu. 


  • Im Jahr 2019 wurden 47,7 Prozent der neuen Wohnhäuser primär aus erneuerbaren Energiequellen beheizt. In der Summe sind das 108.100 Immobilien. Im Vergleich zu 2018 stieg der Anteil erneuerbarer Energien als Heizquelle um 4,4 Prozent an. 
  • Hierzu zählen Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas und Biomethan sowie sonstige Biomasse.
  • Wärmepumpen, die mittels Geo- und Umweltthermie zum Einsatz kommen, wurden 2019 mit 42,7 Prozent am häufigsten in Wohngebäuden eingesetzt. Die sekundäre Energiequelle stellten, laut Statistisches Bundesamt, Holz und Solarthermie dar. 
  • Konventionelles Heizen mit Gas und Öl ist für Haushalte immer günstiger geworden. Berechnungen des Vergleichsportals Check24 ergaben, dass der durchschnittliche Gaspreis zwischen Januar und Juni 2020 um drei Prozent gesunken sei. 
  • Derzeit profitieren Haushalte, die mit Öl heizen. Noch Anfang 2020 lag der Preis für 100 Liter Heizöl (inklusive Mehrwertsteuer) bei rund 71 Euro. Hier folgte in den letzten Monaten ein Preisrückgang von 23 Euro. 


Marc und Mark (Gründer der IMMOtion GmbH & immocation Coaches) sagen: 

Erneuerbare Energien sind die Ressourcen der Zukunft. Sie sind sauber und stehen uns nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Zudem ist die Nutzung kostenfrei, wird staatlich gefördert und man muss sich nie wieder mit intransparenten Netzbetreiberabrechnungen beschäftigen. Wir setzen für die Stromerzeugung und Wärme im Neubau auf Wärmepumpen und Solaranlagen. Aber auch in der Altbausanierung ist der Einsatz immer häufiger. Ein langfristig kostengünstiger Ersatz von Nachtspeicheröfen oder defekten Heizungsanlagen stellt für uns die Kombination aus Solaranlage und modernen Infrarotheizungen dar. Sie ist wartungsarm und teure Verlegung von Heizungswasserleitungen oder Heizungsanlagen sind nicht erforderlich. Mit großem Interesse beobachten wir die Entwicklungen in der Bioenergie. Mini-Biogasanlagen für Ein-und Mehrfamilienhäusern als Erdgasäquivalent und Düngerlieferant könnten bald salonfähig werden und Abfalltonnen reduzieren."


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