Das Mietpreiswachstum in Top-Standorten flacht ab

Das Mietpreiswachstum in Top-Standorten flacht ab

Mieten in Top-Standorten wie Berlin, München und Hamburg steigen, das weiß eigentlich jeder. Doch eine neue Studie von der DZ Hyp zeigt, dass die größten Steigerungsjahre hinter uns liegen könnten. Die Hintergründe erfahrt ihr hier.

 

Das ist passiert: Die Studie hat den Markt für Büro-, Einzelhandels- und Wohnimmobilien untersucht. Hierbei wurde deutlich, dass Wohnen die einzige der drei Assetklassen ist, die noch Mietzuwächse verzeichnen kann. Doch der Zuwachs (+3,1%) kann, wie auch 2019 (+2,8%) nicht an das rasante Wachstum anknüpfen, dass von 2016 bis 2018 zu sehen war. In diesen Jahren wuchsen die Mieten um über 5% p.a.

 

Darum ist es wichtig: Die Miete, die ein Investor mit seiner Immobilie erzielt ist grundlegend für ihren Wert. Bei Immobilien, die sich nur bei einer erheblichen Steigerung der Marktmiete lohnen, solltet ihr kritisch hinterfragen, ob diese Miete tatsächlich nachhaltig in der Zukunft erzielbar ist.

 

Unsere Einschätzung: Dass die Mieten in Top-Standorten nicht mehr so schnell steigen, wie noch vor ein paar Jahren liegt vor allem daran, dass der damalige Zuwachs deutlich überdurchschnittlich war und sich der Anstieg jetzt normalisiert hat. Marktmietsteigerungen von über 5% sind daher in absehbarer Zeit nicht mehr zu erwarten. Die Mieten werden in den Top-Standorten aber auch in der Zukunft zunehmen, da vermutlich weiterhin ein Nachfrageüberhang besteht.

Unser Tipp: Mit dem Immocation-Standorttool könnt ihr Städte schnell und unkompliziert analysieren. Es fasst die relevanten Standortdaten zusammen und hilft euch dadurch bei eurem Entscheidungsprozess. Das kostenlose Tool findet ihr hier.


Quelle:

DZ Hyp,  Immobilienmarkt Deutschland



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