Verlängerung der „Mietpreisbremse“: Das sollten Vermieter berücksichtigen - immocation

Verlängerung der „Mietpreisbremse“: Das sollten Vermieter berücksichtigen

Verlängerung der „Mietpreisbremse“: Das sollten Vermieter berücksichtigen

In den Wirren der Corona-Krise und der damit einhergehenden neuen Gesetzgebung, hat der Gesetzgeber nahezu unbemerkt eine Verlängerung der „Mietpreisbremse“ aufgesetzt. Im Folgenden legt unser Anwalt Bodo die Faktenlage dar:


  • Seit Februar 2020 gilt: Mietverhältnisse, die ab dem 01.04.2020 begonnen werden, können bei einem Verstoß gegen die „Mietpreisbremse“  rückwirkend vom Mieter zurückgefordert werden.
  • Die Länder erhalten die Möglichkeit, eine entsprechende Verordnung zur „Mietpreisbremse“ auf fünf weitere Jahre zu erlassen.
  • Bislang war eine detaillierte Rüge des Mieters hinsichtlich der Miethöhe erforderlich. Eine Rückzahlung der zu viel gezahlten Miete war nicht möglich.
  • Fortan ist der Vermieter zur Rückzahlung verpflichtet, sofern der Mieter die Rüge innerhalb von 2,5 Jahren nach Beginn des Mietverhältnisses gegenüber dem Vermieter geltend macht.
  • Ein Verstoß seitens des Vermieters hat eine Geldstrafe oder gar Freiheitsstrafe zur Folge.


Definition zur „Mietpreisbremse“ : Das Gesetz besagt, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Neubauten und umfassend sanierte Wohnungen sind ausgenommen.


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