Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020: Das könnte gewerblichen Vermietern teuer zu stehen kommen. - immocation

Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020: Das könnte gewerblichen Vermietern teuer zu stehen kommen.

Mehrwertsteuersenkung ab Juli 2020: Das könnte gewerblichen Vermietern teuer zu stehen kommen.

Ab dem 1. Juli 2020 wird die Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 16 Prozent gesenkt. Vor allem Vermieter von Gewerbemietflächen sollten ihre laufenden Mietverträge für die nächsten sechs Monate zügig ändern. Andernfalls könnte ihnen das teuer zu stehen kommen.


  • Mietverträge, in denen die Mehrwertsteuer ausgewiesen ist, sollten zeitlich befristet geändert werden. Für Vermieter als auch für Mieter könnten sonst Nachteile entstehen, so der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA).
  • Bleiben wie bisher 19 Prozent Mehrwertsteuer im Mietvertrag bestehen, müssen betroffene Eigentümer die drei Prozentpunkte Differenz begleichen, da der Mieter nur 16 Prozent bezahlt. 
  • Zahlen Mieter weiterhin 19 Prozent Mehrwertsteuer und der Eigentümer führt diese ans Finanzamt ab, ist keine Rückerstattung möglich. 
  • Wurde in Gewerbemietverträgen nur die Wendung “gesetzliche Mehrwertsteuer” verwendet, kann eine Umstellung auf 16 Prozent in der Dauerrechnung ohne Weiteres erfolgen. 
  • Vermietern, denen eine Anpassung im Mietvertrag vor dem 1. Juli 2020 nicht mehr möglich war, können ihre Rechnung noch rückwirkend korrigieren. Gleich ob die drei Prozentpunkte Differenz zunächst bei ihm oder beim Mieter hängen bleiben.


Anmerkung der immocation Redaktion: Es ist eine Hilfestellung für diejenigen, die Gewerbemietverträge haben. Hier sollte eine Überprüfung der Klausel erfolgen. Grundsätzlich sind Wohnimmobilien von dem Thema nicht betroffen.


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