Lohnen sich Immobilien in Studentenstädten noch?

Lohnen sich Immobilien in Studentenstädten noch?

Miet- und Kaufpreise in Studentenstädten sind seit 2011, wie auch in anderen Städten rasant angestiegen. Wie sie genau im Vergleich zu anderen Lagen abgeschnitten haben und was für und gegen ein Investment an den Standorten spricht erfahrt ihr hier.


Was gilt als Studentenstadt?


In dem Report von 21st Real Estate, auf dem diese News basieren wurden die 25 Städte mit dem höchsten Anteil von Studenten an der Gesamtpopulation betrachtet.


Wie haben sich die Preise seit 2011 entwickelt?


Die Mieten sind durchschnittlich um 39% gestiegen. Spitzenwerte erzielten Potsdam (50%), Würzburg (48%) und Passau (47%). 


Die Kaufpreise sind im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 83% gestiegen. Spitzenwerte erzielten Passau (+145%) und Erlangen (120%).


Wodurch kommt das Wachstum?


Die Zahl der Studenten ist seit 2011 um 30% auf 2,9 Mio. gestiegen, besonders auch bedingt durch eine Vielzahl von ausländischen Studenten. 


Unter anderem dadurch haben die Universitätsstädte sowohl ein Bevölkerungswachstum (+7,6%) als auch eine Steigerung der Kaufkraft (+14,4%) zu verzeichnen.


Diese zwei Faktoren sind maßgeblich für die Steigerung der Miet- und Kaufpreise.


Lohnen sich Investments in Studentenstädte noch?


Das spricht dagegen: Zum einen der rasante Anstieg der Miet- und Kaufpreise gibt zu bedenken auf, ob das Wachstum weiterhin so stark sein kann. 


Zum anderen ist durch die coronabedingte Digitalisierung der Studiengänge die Präsenz an Hochschulstandorten größtenteils obsolet geworden. Das könnte sich negativ auf die Nachfrage nach Wohnraum und damit die Preise auswirken.


Das spricht dafür: Es ist erwiesen, dass die Zahl der Studenten mit dem Wirtschaftswachstum invers korreliert. Das heißt, je schlechter die Wirtschaft läuft, desto mehr Menschen beginnen ein Studium. 


Vor dem Hintergrund der sich abkühlenden Wirtschaft können Unistädte ein spannendes, von der Entwicklung der Wirtschaft losgelöstes Investment sein.


Außerdem schätzen Studenten das “Studentenleben”, das sie in Studentenstädten erleben. Die Präsenz an dem Standort der Hochschule dient nicht nur der Bildung sondern auch dem Vergnügen. Daher ist eine stabiler Nachfrage vor Ort trotz des digitalen Unterrichts zu erwarten.


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Quelle: 21st Real Estate


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