Altbauten in Hamburg (Symbolbild)

Immobilienpreisindex auf neuem Höchststand

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Der Verband der deutschen Pfandbriefbanken (vdp) wertete die Veränderung der Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland aus und kam auf einen neuen Rekordstand.

Altbauten in Hamburg (Symbolbild)

Das ist passiert 

Es wurden die Daten von Immobiliendeals von über 700 Kreditinstituten ausgewertet und mit dem zweiten Quartal des Jahres 2020 verglichen. In Summe stiegen die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland um acht Prozent. Hauptverantwortlich für den Anstieg sind die Wohnimmobilien, welche ein Plus von 10,7 Prozent verbuchen konnten. Die Preise für Gewerbeimmobilien sind dagegen um 1,1 Prozent zurückgegangen. 

Im ersten Quartal 2021 lag der vdp-Immobilienpreisindex bei 175,3 Punkten. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 erreichte der Index nun seinen Höchststand von 188,5 Punkten.

Der größte Preisanstieg ist bei Eigentumswohnungen mit 12,9 Prozent ersichtlich. Gefolgt von eigengenutztes Wohneigentum (10,9 Prozent) und Mehrfamilienhäuser (10,4 Prozent). Die Preise für Eigenheime legten um 10,4 Prozent zu. 


Darum ist es wichtig

Durch Corona wünschen sich immer mehr Menschen Wohneigentum. Bei der steigenden Nachfrage kann das Angebot nicht mithalten und die Preise steigen weiter an. Zudem zieht es immer mehr Investoren weg von Gewerbeimmobilien hin zu Wohnimmobilien. In den sieben größten Städte sind die Preise für Wohnungseigentum durchschnittlich um 7,5 Prozent gestiegen. Köln ist mit 8,3 Prozent Preisanstieg vor Hamburg (8,1 Prozent), Düsseldorf und München (jeweils 7,5 Prozent).

 

Unsere Einschätzung

Für Investoren kann es sich lohnen, Immobilien in aufstrebenden Lagen im Auge zu behalten, da es hier verzögert zu einem Preisanstieg kommen könnte. Des Weiteren ist der Wunsch nach Wohneigentum bei Eigennutzern größer denn je und kann vom Angebot nicht gedeckt werden, was die Preise zusätzlich treibt. Dadurch, dass immer noch  zu wenig neue Wohnimmobilien entstehen und die Zinsen weiter niedrig sind, kann es gut sein, dass der Trend der steigenden Preise weiter anhält.


Quelle: Verband Deutscher Pfandbriefbanken

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