Welche Energieträger werden verboten? – Gesetzesänderungen 2021, Teil 2

Welche Energieträger werden verboten? – Gesetzesänderungen 2021, Teil 2

Seit dem 01.11.2020 gilt das GEG, es löst die bisher gültige Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinspargesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ab. Es ergeben sich unter anderem folgende wichtige Änderungen:

 

  • Neubauten müssen mindestens eine Art erneuerbarer Energiequellen aufweisen (Photovoltaik, Wärmepumpe, Biomasse etc.)
  • Ein Einbau von Ölheizungen ist ab 2026 nur noch gestattet, wenn es keinen alternativen Brennstoff gibt (z.B. in Gebieten mit ungenügender Gasversorgung) oder wenn der Bauherr seinen Energiebedarf anteilig durch erneuerbare Energien deckt
  • Bei umfassenden Renovierungen ist eine Energieberatung durch einen qualifizierten Energieberater erforderlich.
  • Im Energieausweis sind die CO2-Emissionen anzugeben.
  • Die staatliche Förderung für energetische Sanierung steigt um 10 Prozent.

Unsere Einschätzung: Die Reform gibt die Marschroute der Bundesregierung vor, ihre Klimaziele bis 2030 zu erreichen. Immobilieneigentümer sollten sich darauf einstellen, dass ihre Gebäude mittel- und langfristig härtere Auflagen in Sachen Klimaschutz zu erfüllen haben.

Quellen: Homeday , Viessmann



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