Die Top 3 Gründe warum Mieter und Vermieter vor Gericht landen – DMB-Ranking

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Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat offengelegt, wegen welcher Streitigkeiten Mieter und Vermieter vor Gericht ziehen. Die Top 3 Gründe sind Vertragsverletzungen, Betriebskosten und die Mietkaution. Grundlage sind die Daten der Rechtsschutzversicherung des DMB. Das volle Ranking:


Aus den folgenden Gründen landen Mieter und Vermieter vor Gericht. Dahinter steht in Klammern der Anteil des einzelnen Grundes am Gesamtvolumen.


  1. Vertragsverletzungen (29,9 %)
  2. Betriebskosten (17,4 %)
  3. Mietkaution (16,9 %)
  4. Mieterhöhung (16,2 %)
  5. Eigenbedarf (7,6 %)
  6. Fristlose Kündigung (5,7 %)
  7. Modernisierung (1,6 %)
  8. Ordentliche Kündigung (1,5 %)
  9. Schönheitsreparaturen (0,6 %)
  10. Ohne Zuordnung, keinem der o.g. Themen zuzuordnen, Sonstiges (2,6 %)


Darum ist es wichtig: Ihr könnt euch viel Ärger ersparen, wenn ihr in den hier aufgelisteten Streitgründen besonders auf eine saubere Kommunikation mit dem Mieter und ein sicheres Vorgehen achtet. In jedem Fall müsst ihr euch in den genannten Bereichen auf gesteigerten Widerstand durch den Mieter einstellen.


Das sagt unser Coach Julia Moslener dazu: "Aus der Praxis weiß ich, dass meistens Vermieter vor Gericht ziehen (ca. 70% aller Fälle). Die häufigsten Gründe hierfür sind  säumige Mieten, Betriebskostennachzahlungen und Mieterhöhungen. Mieter ziehen seltener vor Gericht. Die häufigsten mieterseitigen Gründe sind Widerspruch gegen fristlose Kündigungen und vermieterseitig unterlassene/verspätete Reparaturen. Schönheitsreparaturen sind kein großes Thema mehr, da Mieter marktbedingt keine vollrenovierte Wohnung mehr erwarten und mehr als 80% der Klauseln in alten Mietverträgen ungültig sind."


Julia Moslener ist Geschäftsführerin einer Berliner Hausverwaltung und betreut derzeit knapp 4.000 Wohneinheiten. 


Quelle: Deutscher Mieterbund 


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