Die Wohneigentumsquote unterscheidet sich stark von Stadt zu Stadt in Deutschland. Schlusslicht ist Berlin. Alle Hintergründe erfahrt ihr hier.
Das ist das Ranking
In Berlin sind 83% der Menschen Mieter. Danach kommt Hamburg, hier sind 76% Mieter.
Am niedrigsten ist die Mieterquote im Saarland (35%) und Rheinland-Pfalz (42%).
Darum ist es wichtig
Der Mietmarkt wird immer stärker durch die Politik reguliert.
Dort, wo die meisten Menschen Mieter sind, hat die Politik einen größeren Anreiz, stärker zu regulieren, da sie sich dadurch einen höheren Stimmenanteil sicher können.
Im Umkehrschluss heißt das, dass dort, wo die Mieterquoten am höchsten sind eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Markt noch stärker reguliert wird.
Unsere Einschätzung
Es gilt zu beachten, dass das Ranking die Eigentumsquote je Bundesland angibt.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Stadtstaaten die niedrigsten Eigentumsquoten aufweisen.
Denn: In der Stadt mieten die Menschen tendenziell eher als in weniger urbanen Gebieten.
Für Investoren gilt es aber dennoch, ein Auge auf die politische Stimmung in dem Bundesland zu haben, in dem man investiert.
Eine politisch getriebene Regulierung kann den Markt für Immobilieninvestments schnell unattraktiv machen.
Quelle: Destatis

