Berliner Mietendeckel-Gesetz senkt ab November jede dritte Miete

Berliner Mietendeckel-Gesetz senkt ab November jede dritte Miete

Ab November 2020 tritt die zweite Stufe des Berliner Mietendeckels in Kraft: Nahezu jede dritte Miete wird gesenkt. Der BFW-Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das Gesetz bis zur verfassungsrechtlichen Klärung auszusetzen. 


  • Seit Februar 2020 sind die Mieten für 1,5 Millionen Wohnungen in Berlin auf dem Stand von Juni 2019 eingefroren. Ab November soll jede dritte Miete weiter gesenkt werden.
  • Laut aktueller Umfrage des BFW-Landesverbands werden sich die Mieteinbußen auf rund eine Million Euro monatlich summieren. Ab 2022 dürfen die Mieten um maximal 1,3 Prozent jährlich steigen.
  • Schon jetzt sind die Folgen des Mietendeckels für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen spürbar. Die BFW-Umfrage zeigt, dass ein Großteil der Vermieter aufgrund von geringeren Mieteinnahmen auf Modernisierungen ihrer Bestände verzichtet.
  • Derzeit überprüfen die Verfassungsgerichte, ob der Mietendeckel rechtens ist. Nachdem auch das Bayerische Volksbegehren abgelehnt wurde, erwartet der BFW dieselbe Entscheidung hinsichtlich des Berliner Mietendeckels. 



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  • P sagt:

    Der Witz ist, dass die Mieterhöhung um 1,3% nur dann möglich ist, wenn die heutige Miete noch unter der Decke Miete liegt, wenn also die miete abgesenkt wird oder die Deckel Miete bereits erreicht ist, dann gibt’s nicht mal einen Inflationsausgleich

    • Vanesa Valentic sagt:

      Hallo Peter,

      wir freuen uns über deinen Kommentar!

      Super, dass du diese wichtige Info noch ergänzt hast 🙂 Vielen Dank dafür!

      Beste Grüße

      Vanesa
      immocation Team

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