Auf der Suche: Wer eine ETW in Bayern kaufen will hat es derzeit schwerer,
als vor Corona.

Angebotseinbruch: In diesem Bundesland gibt es immer weniger ETWs

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MÜNCHEN - Die Zahl der angebotenen Eigentumswohnungen in bayerischen Großstädten hat sich noch nicht auf das Niveau vor Corona erholt.

Warum die Zahlen auch für andere Bundesländer relevant sein können und was hinter dem Einbruch steht, erfahrt ihr hier.

Auf der Suche: Wer eine ETW in Bayern kaufen will hat es derzeit schwerer,
als vor Corona.

Das ist passiert

Das IVD-Marktforschungsinstitut hat Zahlen zum Angebot von Eigentumswohnungen in bayerischen Großstädten herausgebracht.

Es zeigt sich: Im Schnitt werden in den bayerischen Großstädten ein Viertel weniger Eigentumswohnungen im März und April 2021 angeboten, als in den entsprechenden Monaten des Jahres 2019 (vor Corona).

Die stärksten Rückgänge verzeichnen Erlangen und Regensburg -44% und -37%. Einzig München kann mit einem nur leichten Rückgang von -2,7% fast wieder an ein vor Corona Niveau anknüpfen.


Die anderen Städte im Überblick:

Nürnberg:   -28,3%

Augsburg:   -14,9%

Fürth:             -26,6%

Ingolstadt:   -29,5%

Würzburg:   -21,2%


Unsere Einschätzung

Das niedrige Angebot dürfte Bestandshalter freuen, da sich ihre Immobilien weiter verteuern während es  Leute auf Immobiliensuche verärgern dürfte.

Hinter dem Angebotsrückgang steckt vor allem der schleppende Baugenehmigungsprozess während der Coronazeit, der nun im fehlenden Angebot sichtbar wird und die gestiegene Nachfrage dadurch, dass sich während der Pandemie mehr Menschen mit dem Kauf einer neuen Immobilie beschäftigt haben.

Für Kapitalanleger, die sich auf Bestandsimmobilien fokussieren, ergeben sich allerdings nicht die selben Tücken wie für Eigennutzer: Während die Anzahl an Neubauten stark abhängig von der Arbeitsgeschwindigeit der Bauämter ist, ist diese für Bestandsimmobilien fast nicht relevant.


Vollständiger Artikel: IVD-Süd

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